"Ein unterhaltsames Bild Kölns zur Zeit des großen Wirtschaftswunders." (Westdeutsche Zeitung)
Margareta Schumacher
Mit einem Vorwort von Dr. Heribert H. Hilgers
184 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
Format 12,5 x 20,5 cm
Köln im Wirtschaftswunder
Nach dem erfolgreichen Buch „Maisbrut un Muckefuck“ legt die Autorin hier Geschichten aus den Jahren vor, in denen es den Kölnern langsam besser ging. Dom- und Stadtjubiläum wurden in großem Stil gefeiert. Die gewonnene Fußballweltmeisterschaft 1954 weckte Begeisterung. Die kleinen Leute „us dem Veedel“ konnten sich wieder etwas leisten. Italien wurde zum „Land der Sehnsucht“, während die italienischen Gastarbeiter, „de Itaker“, meist Fremde blieben. Und wollte ein Kölner die Tochter „vun Pimocke“ (Ostflüchtlingen) heiraten, so bekam er Widerstand zu spüren. Beharrte er trotz allem darauf, gab es beim Hochzeitsfest Botterkrem un Bunnekaffe, den Inbegriff des neuen (bescheidenen) Wohlstands.
Margareta Schumacher war von 1972 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand 2004 Grundschullehrerin in Köln-Sülz. Mit „Botterkrem un Bunnekaffe“ legt sie ihr drittes Buch in kölscher Sprache vor nach „Kölsche Lück un Hellije“ (1994) und „Maisbrut un Muckefuck“ (2. Auflage 2005; beide Bücher im Greven Verlag Köln). Sie veröffentlicht außerdem kölsche Texte in Zeitschriften und Anthologien.